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A

Achtsamkeit

Der aufmerksame, sorgfältige und wachsame Umgang mit unserer eigenen Persönlichkeit stellt eine wirksame und nachhaltige Anti- Burnout Strategie dar.
B

Bedürfnisse

Bedürfnisse sind Wünsche, stellen ein Verlangen dar, und sind somit die Diskrepanz zwischen Sollwert und Istwert.
C

Chunking

Wie verdaut die Schlange das Kaninchen? Langsam, Stück für Stück. Wie gehen wir ein übermächtiges Problem an? Wir zerlegen es und lösen es langsam, Schritt für Schritt, indem wir alle Informationen in verschieden große Einheiten zerlegen. (engl. chunk: Batzen, Brocken)
D

Disney Technik

Coaching Technik, während der ein Coachee nacheinander in die Rolle des Träumers, Kritikers und Machers seiner eigenen Ideen schlüpft. Walt Disney gilt als Vater dieser Methode, die er zur Realisierung seiner Visionen nutzte.
E

Energie

Energie fließt dahin, wo die Aufmerksamkeit fokussiert ist. Unser Gehirn verändert sich ständig, lernt permanent dazu. Wenn wir uns dauerhaft lediglich mit unseren Problemen, Defiziten, Ängsten und Begrenzungen beschäftigen, erstellen wir ein entsprechendes Selbstbild. Dies ist der sicherste Weg, zu einem problembehafteten, defizitären, ängstlichen und begrenzten Leben. Nutzen wir unsere Energie, um zu positiven Einstellungen und Glaubenssätzen zu finden.
F

F-A-T- Analyse

Fragebogen zur Arbeit im Team (Hogrefe Verlag). Mithilfe des Fragebogens werden die Verhaltensweisen der Team Mitglieder in den Bereichen Zielorientierung * Aufgabenbewältigung * Zusammenhalt * Verantwortungsübernahme analysiert und evaluiert. Die Analyse wird vor einem Teambuilding Workshop sowie einige Zeit danach durchgeführt, um auch hier die Nachhaltigkeit des Prozesses abzusichern.
g

Glaubenssätze

Glaubenssätze sind nicht hinterfragte Überzeugungen, die meist in einem inneren Monolog ablaufen. Viele von ihnen bilden sich bereits in unserer Kindheit, sie sind jedoch veränderbar, beispielsweise mit NLP Techniken. Ich konnte noch nie Präsentationen halten. Schon in der Schule war ich eine Katastrophe! Das schaffe ich morgen nie!
H

Hypnose

Hypnose kann im Coaching auf Wunsch des Klienten genutzt werden, um unbewusste Einstellungen und Glaubenssätze zu definieren und Energien zu aktivieren. Der Klient wird hierbei in eine leichte Trance versetzt und ist jederzeit in der Lage, Emotionen zu artikulieren und selbstständig zu handeln. Hypnose öffnet den Zugang zum Selbst.
I

Identität

Identität ist das Selbstverständnis, das uns in unserem Wesen und unseren unterschiedlichen Rollen als ganze Person definiert. Identität wird oft auch als Selbst bezeichnet. Das Selbstspiegelt den Anteil des Erfahrungsgedächtnisses wider, das sich auf die Bedürfnisse, Ängste, Werte und Erfahrungen der eigenen Person bezieht.
J

Joghurtbecher

Das lerne ich nie! Das ändert sich nicht mehr! Das mache ich schon immer so! Welche unserer Glaubenssätze sind wie abgelaufene Joghurtbecher und gehören in die gelbe Tonne?
K

Kommunikation

Die Basis für wirksame Kommunikation ist Rapport. Rapport herzustellen bedeutet, anderen in ihrem Modell der Welt zu begegnen. Die Bedeutung der Kommunikation liegt in der Botschaft, die wir bekommen. In der Kommunikation gibt es keine Fehler, kein Versagen, sondern nur Erfahrungen, Ergebnisse und Feedback. (Grundannahmen des NLP)
L

Lebens- und Arbeitsbiotop

Welches ist mein Biotop? Was brauche ich, um zu wachsen und zu gedeihen? Was sind meine Bedürfnisse?
M

Motive

Motive sind im Coaching psychologische Bedürfnisse. Man unterscheidet die folgenden vier Grundmotive, nach denen Menschen denken und handeln: • Beziehungsmotiv Harmonie, Wertschätzung, Lob • Leistungsmotiv Erfolg, Qualität, Ergebnisse • Machtmotiv Einfluss, Status, Karriere • Freiheitsmotiv Unabhängigkeit, Selbstständigkeit, sich selbst genug sein
N

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit in Coaching und Teambuilding Prozessen abzusichern, gilt als eine der wichtigsten Aufgaben des Coachs. Hierzu hat es sich als sinnvoll erwiesen, mit Verträgen, der F-A-T Analyse sowie einem Nach – Coaching Prozess zu arbeiten.
O

Omnipotenz-Anspruch

Omnipotenz-Anspruch ist die Vorstellung, alles zu können und die Idee, alles selbst beeinflussen oder verändern zu können. Doch selbst bei hervorragendem Fachwissen sowie hoch ausgeprägter menschlicher Kompetenz hört der eigene Einfluss da auf, wo der des anderen oder des Schicksals beginnt. Ein solcher Anspruch birgt eine große Gefahr für Burnout.
P

Please-me-Syndrom

Menschen, die es stets anderen recht machen wollen und dabei ihre eigenen Bedürfnisse unterdrücken oder gar verletzten, möchten so oftmals Anerkennung erlangen, sie möchten gefallen (engl. to please: mögen, gefallen).
Q

Querdenken

Querdenken: Wenn etwas nicht funktioniert, mach was anderes! Spinnen Sie, träumen Sie sich Problemstrategien, Lösungsmöglichkeiten, Veränderungsprozesse. Spinnen Sie im Team, träumen Sie mit anderen – seien Sie kreativ und spielerisch.
R

Resilienz

Resilienz bezeichnet eine psychische Widerstandskraft. Sie ist die Fähigkeit, belastende Lebenssituationen ohne anhaltende Beeinträchtigung zu überstehen. Ihre Stärkung ist ein erheblicher Faktor zur Prävention psychischer Erkrankungen. Siehe auch Burnout.
S

Sorts

Sorts sind Filter, mit denen wir die komplexe Realität so sehr reduzieren, dass Außeninformationen zu unserer Vorstellung von der Welt passen. Siehe auch Wahrnehmung.

Systemisches Coaching

Wir leben in Gemeinschaften, so genannten Systemen. Somit verändert ein Coaching nicht nur den Coachee selbst, sondern es beeinflusst ebenso sein privates wie berufliches Umfeld.
T

Teambuilding

Teambuilding Prozesse gliedern sich in folgende vier Phasen: • F-A-T-Analyse durchführen, Ergebnisse im Team präsentieren • Teamcoaching Gespräche • Teambuilding Workshop • nach 10 Wochen erneute Analyse, Teamgespräch, Überprüfen der Nachhaltigkeit
U

Umfeld

Die Menschen, mit denen wir leben, arbeiten, Berührungspunkte teilen. Wie aufgeschlossen reagieren sie auf Veränderungen? Welche Veränderungen sind zumutbar? Welche Veränderungen werden blockiert? Warum? Auch dies sind Fragen, die in einem Coaching geklärt werden müssen.
V

Vier Phasen

Coaching Prozesse sind gliederbar in vier Phasen: • Kontakt herstellen, in Kontakt kommen • Situationsanalyse: Worum geht es? • Arbeiten am Thema, an einer Lösung • Abschluss, Nachhaltigkeit sichern, Abschied
W

Wahrnehmungsmodalitäten

Wahrnehmungsmodalitäten werden auch VAKOG-Repräsentationssysteme genannt. Wir organisieren und strukturieren unsere Erfahrungen über die Welt in den vorhandenen sensorischen (Wahrnehmungs-) Systemen. VAKOG steht für: Visuell – Sehen (Wenn mein Chef mich so böse anschaut, wird das nichts mit der Gehaltsverhandlung.) Auditiv – Hören (Dein Problem klingt ja schrecklich!) Kinästhetisch – Fühlen (Ich spüre, dass dieses Gespräch eskalieren wird.) Olfaktorisch – Riechen (Ich kann die neue Kollegin nicht riechen!) Gustatorisch – Schmecken (Das Gespräch hatte einen faden Beigeschmack.) Diejenigen Wahrnehmungen sind am wichtigsten, die unsere Reaktionen am stärksten beeinflussen.
X

Xenophil

Aufgeschlossen sein gegenüber Ungewohntem, Fremdem und Neuem. Siehe auch Lebenslanges Lernen.
Y

Yoga

Indisch-philosophische Lehre, deren Körper- und Meditationsübungen zu gesteigerter Konzentration und Entspannung führen. Siehe auch Entspannungstechniken
Z

Ziel

Wohin will ich? Wofür stehe ich? Was ist mein Weg? Wo ist mein Ziel? Was ist das Ziel hinter dem Ziel? In einem Coaching Prozess werden Ziele systemisch und systematisch erfragt und gemeinsam realisiert. Siehe auch Vision.
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